Schandfleck und Erfolg
Colin Powell, der stets loyale Diener Amerikas, hat sich kurz vor dem 11. September mit einem deftigen Paukenschlag in Erinnerung gerufen. Als "Schandfleck" bedauert der ehemalige General und Ex-Außenminister seinen Auftritt vor dem UN-Sicherheitsrat. Die von ihm präsentierten angeblichen Beweise für die Existenz irakischer Massenvernichtungswaffen: allesamt falsch. Einige Quellen im Geheimdienst seien unzuverlässig gewesen. Nur so ließ sich aber für George W. Bush - nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 - der Krieg gegen Saddam Hussein rechtfertigen.
Schnee von gestern? Wohl kaum.
- Westfälische Nachrichten, 10.09.2005, S. 5
Die Affären und Skandälchen drängen einige erfolgreiche Aspekte von Scharpings politischem Wirken völlig in den Hintergrund. So gehörte er 1999 zu den lautesten Warnern, dass sich auf dem Balkan eine menschliche Tragödie abspielte und das Regime von Diktator Slobodan Milosevic gestoppt werden müsse.
- Westfälische Nachrichten, 10.09.2005, S. 5
Ein glücklicher Zufall erspart mir lange Vorträge über Heuchelei: Wenn der Ami "uns" belogen hat, kann man darauf gar nicht oft genug hinweisen; wenn aber ein deutscher Politiker u.a. ein KZ in Pristina erfindet, dann gehört das zu den erfolgreichen Aspekten seines politischen Wirkens. Schnee von gestern! Das Weltbild des typischen WN-Lesers möchte man lieber nicht haben.
Schnee von gestern? Wohl kaum.
- Westfälische Nachrichten, 10.09.2005, S. 5
Die Affären und Skandälchen drängen einige erfolgreiche Aspekte von Scharpings politischem Wirken völlig in den Hintergrund. So gehörte er 1999 zu den lautesten Warnern, dass sich auf dem Balkan eine menschliche Tragödie abspielte und das Regime von Diktator Slobodan Milosevic gestoppt werden müsse.
- Westfälische Nachrichten, 10.09.2005, S. 5
Ein glücklicher Zufall erspart mir lange Vorträge über Heuchelei: Wenn der Ami "uns" belogen hat, kann man darauf gar nicht oft genug hinweisen; wenn aber ein deutscher Politiker u.a. ein KZ in Pristina erfindet, dann gehört das zu den erfolgreichen Aspekten seines politischen Wirkens. Schnee von gestern! Das Weltbild des typischen WN-Lesers möchte man lieber nicht haben.
Stephan - 10. Sep, 15:00