Streiflichter
1.
Mühsam quäle ich mich durch die Schlange vorm Eingang der "Münster-Arena", als ich von zwei WM-Helfern aufgehalten werde: "Rucksack aufmachen!" Gehorsam zeige ich meinen Pullover und meine Jacke vor. Dann entdeckt die Helferin den Regenschirm: "Rausgehen, wegschmeißen oder abgeben!" Nach kurzem Überlegen entscheide ich mich für Variante Drei. Währenddessen durchsuchen die beiden Helfer meinen Rucksack, als hätten sie das Versteck von Osama bin Laden gefunden. Ich komme mir ein bißchen wie ein thailändischer Drogenschmuggler vor. Einen gefährlichen Moment lang spiele ich sogar mit dem Gedanken eine Untersuchung meines Darmtrakts vorzuschlagen, entscheide mich letztendlich aber dagegen.
2.
Simon hat "eigentlich keine Lust zu feiern". Deshalb verlassen wir die Party bereits um halb Fünf. Da ich definitiv keine Lust aufs Heimfahren habe, lade ich mich einfach bei Simon ein. Wieder einmal erweist er sich als fantastischer Gastgeber: Ich bekomme ein Erdnussbuttertoastbrot und sehe zu, wie Simon unter wüsten Beschimpfungen die Ameisen in seinem Zimmer wegstaubsaugt. Danach hängt er den Haussegen schief.
3.
Das nationale "Wir" ist natürlich lediglich eine gewaltsam hergestellte Abstraktion von den in einer Gesellschaft jeweils vorhandenen konkreten Interessen, an der man sein Denken und Fühlen aus gutem Grund besser nicht ausrichtet. Aber erklär' das mal einem besoffenen Hooligan!
(Die WM gucke ich mir aber trotzdem an. Ich schau' ja auch gern "24", ohne deshalb gleich für Folter zu sein.)
4.
Aufgrund kleinerer Planungsfehler meinerseits (*räusper*) erreiche ich die Villa deutlich vor den übrigen Teilnehmern beim Q-Wochenende. Dank unseres großen Vorsitzenden fällt kaum auf, dass ich ärgerlicherweise auch einige kleine, aber nicht völlig unwichtige Ausrüstungsgegenstände vergessen habe. Im Übrigen läuft alles prima: Die Referenten arbeiten zügig ihr Soll ab; auch Patrick und Hendrik Spuren.
5.
"Hallo!? Ißt hier Jemand?"
6.
Besonders gut gefällt mir das abendliche Musikprogramm: Einige Neuzugänge erweisen sich als echte Talente, Volker spielt Funny van Dannen und Selbstgemachtes. Über meine Sangeskünste breiten wir an dieser Stelle lieber den Mantel des Schweigens. Tatsächlich versage ich sogar bei "With a little help from my friends" - aber vielleicht hätten wir auch einfach die Version von Joe Cocker spielen sollen.
7.
Poppo von Babenberg hat am Freitag vor 959 Jahren den Arsch zugekniffen.
8. Beim Schlussplenum bedanken sich die Teilnehmer mit Standing Ovations. Ich fühle mich ein bißchen wie Beckenbauer 1990. Dabei wäre ich völlig aufgeschmissen gewesen ohne die Hilfe so sensationeller Kollegen wie Hotte, Fienchen, Hasi, Buhrsi, Isa, Jan, Wische, Krümel, Manu, Maria, Schatzi, Sarah N., und Volker the Groooveman. Danke!
Mühsam quäle ich mich durch die Schlange vorm Eingang der "Münster-Arena", als ich von zwei WM-Helfern aufgehalten werde: "Rucksack aufmachen!" Gehorsam zeige ich meinen Pullover und meine Jacke vor. Dann entdeckt die Helferin den Regenschirm: "Rausgehen, wegschmeißen oder abgeben!" Nach kurzem Überlegen entscheide ich mich für Variante Drei. Währenddessen durchsuchen die beiden Helfer meinen Rucksack, als hätten sie das Versteck von Osama bin Laden gefunden. Ich komme mir ein bißchen wie ein thailändischer Drogenschmuggler vor. Einen gefährlichen Moment lang spiele ich sogar mit dem Gedanken eine Untersuchung meines Darmtrakts vorzuschlagen, entscheide mich letztendlich aber dagegen.
2.
Simon hat "eigentlich keine Lust zu feiern". Deshalb verlassen wir die Party bereits um halb Fünf. Da ich definitiv keine Lust aufs Heimfahren habe, lade ich mich einfach bei Simon ein. Wieder einmal erweist er sich als fantastischer Gastgeber: Ich bekomme ein Erdnussbuttertoastbrot und sehe zu, wie Simon unter wüsten Beschimpfungen die Ameisen in seinem Zimmer wegstaubsaugt. Danach hängt er den Haussegen schief.
3.
Das nationale "Wir" ist natürlich lediglich eine gewaltsam hergestellte Abstraktion von den in einer Gesellschaft jeweils vorhandenen konkreten Interessen, an der man sein Denken und Fühlen aus gutem Grund besser nicht ausrichtet. Aber erklär' das mal einem besoffenen Hooligan!
(Die WM gucke ich mir aber trotzdem an. Ich schau' ja auch gern "24", ohne deshalb gleich für Folter zu sein.)
4.
Aufgrund kleinerer Planungsfehler meinerseits (*räusper*) erreiche ich die Villa deutlich vor den übrigen Teilnehmern beim Q-Wochenende. Dank unseres großen Vorsitzenden fällt kaum auf, dass ich ärgerlicherweise auch einige kleine, aber nicht völlig unwichtige Ausrüstungsgegenstände vergessen habe. Im Übrigen läuft alles prima: Die Referenten arbeiten zügig ihr Soll ab; auch Patrick und Hendrik Spuren.
5.
"Hallo!? Ißt hier Jemand?"
6.
Besonders gut gefällt mir das abendliche Musikprogramm: Einige Neuzugänge erweisen sich als echte Talente, Volker spielt Funny van Dannen und Selbstgemachtes. Über meine Sangeskünste breiten wir an dieser Stelle lieber den Mantel des Schweigens. Tatsächlich versage ich sogar bei "With a little help from my friends" - aber vielleicht hätten wir auch einfach die Version von Joe Cocker spielen sollen.
7.
Poppo von Babenberg hat am Freitag vor 959 Jahren den Arsch zugekniffen.
8. Beim Schlussplenum bedanken sich die Teilnehmer mit Standing Ovations. Ich fühle mich ein bißchen wie Beckenbauer 1990. Dabei wäre ich völlig aufgeschmissen gewesen ohne die Hilfe so sensationeller Kollegen wie Hotte, Fienchen, Hasi, Buhrsi, Isa, Jan, Wische, Krümel, Manu, Maria, Schatzi, Sarah N., und Volker the Groooveman. Danke!
Stephan - 18. Jun, 17:45